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Mobilfunk-Begriffe, die keiner mehr kennt

Mobilfunk-Begriffe, die keiner mehr kennt – Das mobile Handy-Netz hat mittlerweile bereits eine recht lange Geschichte und die Nutzung in Deutschland wird im nächsten Jahr 30 Jahre alt. Handys und Smartphones, aber auch die Tarife dazu, haben sich in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt und dabei wurden auch viele Neuerungen, die gehypt wurden, recht schnell wieder vergessen. Man stößt ab und an noch auf diese Begriffe, aber oft können viele Nutzer damit gar nichts mehr anfangen.

In diesem Artikel wollen wir ein Epitaph für diese Buzzwörter und Bezeichnungen schaffen und festhalten, für was solche Wörter gedacht waren und was man darunter versteht.

Mobilfunk-Begriffe, die keiner mehr kennt

WAP – Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich viele mögliche Begriffe, aber im Mobilfunk steht diese Abkürzung in der Regel für Wireless Application Protocol (WAP) und das ist eine Art abgespeckte Version des Internets. Zum Start des mobilen Internet waren die Geschwindigkeiten noch langsam und vor allem Bilder oder Videos konnten kaum geladen werden. Daher hat man per WAP reduzierte Webseiten speziell für Smartphones geschaffen, die schnell geladen werden konnten. Dabei wurde als Grundsprache Wireless Markup Language (WML) genutzt. Die WAP Seiten sahen entsprechend eher schlecht aus und konzentrierten sich auf den Inhalt. Mit der Erhöhung des Speeds im mobilen Internet wurde WAP mehr oder weniger überflüssig, nach wie vor gibt es aber Regeln (beispielsweise von Google) was die mobile Optimierung von Webseiten betrifft.

SIMSme – Die Deutsche Post wollte einen eigenen Messenger wie WhatsApp entwickeln und startetet daher SIMSme 2014. Man konnte die App auf dem Handy installieren und dann mit anderen Nutzern chatten, wie man es auch von andere Messenger her kannte. Anfangs hatte das System auch großen Zulauf, danach waren aber WhatsApp und Co. so dominant, dass es immer weniger Nutzer bei SIMSme gab. 2019 wurde der Dienst schließlich verkauft und Ende 2019 komplett eingestellt.

Sunshine-Zeit und Moonshine Zeit – In den Anfangszeiten des Mobilfunks wollten die Anbieter ihre Netze möglichst nicht überlasten und daher hat man versucht, über die Tarifgestaltung die Nutzer dazu zu bringen, nicht alle tagsüber zu telefonieren, sondern Gespräche auch in den Abend oder in die Nacht zu verschieben. Daher wurden Sunshine- und Monnshine Zeiten eingeführt, die unterschiedlich abgerechnet wurden. Bei der Telekom gab es beispielsweise die Sunshine Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr und die Gespräche wurden mit 1.99 DM pro Minute abgerechnet. Die Moonshine Zeit war dann zwischen 20 und 7 Uhr und war deutlich billiger, man zahlte nur 79 Pfennig pro Minute. Mittlerweile sind die Mobilfunk-Netze so weit ausgebaut, dass eine Überlastung durch Gespräche nicht mehr zu befürchten ist, daher gibt es diese Zeiten nicht mehr, im Gegenteil, dank Allnet Flat kann man kostenlos telefonieren wann und wohin man möchte.

Internet-Taste oder WAP Taste – Vor der Nutzung von Smartphones hatten Handys oft keine Browser für den Internet-Zugang bzw. wenn konnte man ihn nur schwer finden. Daher wurden einige Geräte mit einer extra Taste ausgerüstet, die dann den Internet-Zugang aktivierte. Später gab es sogar mehrere solcher Tasten – einige Browserfunktionen wurden auf diese Weise einfach in das Bedienfeld integriert. Mit den Smartphones verschwanden diese Tasten auch wieder. Man hatte ab dieser Zeit einen Browser im Smartphone, der einfach das Surfen ermöglichte, wenn man ihn aktivierte.

Das Nokia E75 mit speziellen Internet- und Email-Tasten

Taktung

Die Taktung steht für das Intervall, in dem abgerechnet wird. Das ist vor allem dann interessant, wenn nach Leistung oder Zeit abgerechnet wird, bei modernen Flat spielt dies dagegen keine größere Rolle mehr. Im Bereich der Gespräche gab es oft eine Minuten-Taktung – jeder angefangene Gesprächsminute wurde also voll abgerechnet. Das findet man heute auch noch bei den Grundtarifen im Prepaid Tarife Vergleich. Im Datenbereich wurde oft per Megabyte abgerechnet, 24 Cent pro Megabyte Datenübertragung war lange Zeit ein Standard-Takt.

Kombi-Flat

Kombi-Flatrates waren eine Form der mobilen Flatrates für Handys und Smartphones und umfassten eine Kombination aus unterschiedlichen Flat. Oft waren Gespräche und SMS als Kombiflat erfasst, später dann oft auch Gespräche und Internet. Teilweise waren auch unterschiedliche Netze mit enthalten, also beispielsweise nur eine Flat zu allen Telekom Rufnummern in Kombination mit einer Internet Flat. Mittlerweile kennt man nur noch eine Kombination: die Allnet Flat mit kostenlosen Gespräche, SMS und einer Internet Flat.

Kombi Flatrates findet man auch heute noch im DSL-Bereich. Darunter fallen dann meistens Kombinationen aus Internetflat, Festnetz Flat und TV Flat. Im Moblfunk-Bereich dagegen sind sie weitgehend ausgestorben

Kostenairbag

Bereits vor der Einführung von komplette Allnet Flat versuchten die Mobilfunk-Anbieter, die Kosten für die Kunden zu Begrenzen – vor allem um den Verbrauchern die Angst vor zu hohen Internet-Kosten zu nehmen. Im Prepaid Bereich führten daher einige Discounter den sogenannten Kostenairbag ein. Damit war eine Preisobergrenze gemeint, an der die monatlichen Kosten gedeckelt wurden. Meistens lag diese Grenze bei 40 Euro. Auch wenn man höhere Kosten für Gespräche, SMS und Internet verursachte, wurden durch den Airbag maximal 40 Euro abgerechnet. Durch Sonderverbindungen (beispielsweise ins Ausland) konnten aber dennoch höhere Kosten entstehen, denn der Airbag galt in der Regel nur für bestimmte Kosten. Mit den Allnet Flat (die ohnehin solche Kosten zum Pauschalpreis anbieten) wurden Kostenairbags aber recht schnell überflüssig.

T9

T9 steht für ein System der Worterkennung und war vor allem für Zifferntastaturen gedacht. Man konnte auf diese Weise mit einer Tastatur mit 9 Ziffern das gesamte Alphabet schreiben. Dies wurde durch mehrfachen Druck realisiert. Ein A war beispielsweise 1×2 drücken, ein B dann 2×2 usw. Dazu kam noch eine Worterkennung – je nach Version wurde bereits nach wenigen Zahlen passende Vorschläge gemacht, so dass man lange Wörter nicht komplett ausschreiben musste. Mit den Smartphones wurden QWERTZ-Tastaturen Standard und daher wird T9 heute nur noch auf alten Geräten genutzt. Man kann aber auch moderne Smartphones auf einen 3×4 Tastatur umstellen und dann mit T9 schreiben.


Haben wir Begriffe und Wörter übersehen? Dann gerne einen Hinweis in den Kommentaren hinterlassen, wir nehmen interessante Begriffe gerne noch mit auf.

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