O2 Rufnummernmitnahme – Kurz und einfach erklärt

O2 Rufnummernmitnahme – Kurz und einfach erklärt – Die vertraute Rufnummer mit in den neuen Vertrag zu nehmen, ist für viele Kunden selbstverständlich geworden, seit dem 1. November 2002 ist es möglich, innerhalb von einem Tag die Mobilfunknummer in ein neues Vertragsverhältnis mit einem anderen Mobilfunkanbieter mitzunehmen. Deshalb ist es natürlich auch bei O2 möglich, seine alte Rufnummern zu behalten. Wie jedoch die Rufnummernmitnahme erfolgreich in einen O2-Tarifvertrag portiert werden kann, das kurz im folgenden Artikel erklärt. Dabei bezieht sich der Artikel in erster Linie auf die originalen O2 Angebote (auch auf die älteren O2 Bue Tarife). Bei Discounter und anderen Anbietern im Netz von O2 ist die Mitnahme aber teilweise anders gestaltet.

Wichtig: für die O2 Prepaid Karte und auch die O2 Freikarte gelten teilweise andere Regelungen.

Schritt 1: Alten Anbieter über die Rufnummernmitnahme zu O2 informieren

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Rufnummernmitnahme sollte sein, den Alt-Anbieter über den Wunsch zur Rufnummernmitnahme zu informieren. Man liefert dem alten Anbieter hierzu eine sogenannte Portierungserklärung ab. Außerdem gibt es für die Rufnummernmitnahme grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um den Zeitpunkt der Rufnummernmitnahme einzuleiten: Einmal vor Ende des Alt-Vertrages und zum Ende des Alt-Vertrages.

  • Vorzeitige/sofortige Rufnummernmitnahme: Es ist möglich die Rufnummer bereits aus einem noch laufenden Vertragsverhältnis beim bisherigen Anbieter zu Vodafone zu übertragen. Dafür muss aber dem abgehenden Anbieter ausdrücklich mitgeteilt werden, dass die Rufnummer vorzeitig d.h. vor Kündigungsdatum (möglich bis 123 Tage vor Kündigungsdatum) mitgenommen werden möchte. Sonst wird die Rufnummernmitnahme erst nach Kündigungsdatum bestätigt, soweit der Vertrag bereits gekündigt wurde. Achtung: Dabei bleibt der alte Vertrag von der vorzeitigen Rufnummernmitnahme unberührt. Man bekommt vom bisherigen Anbieter eine neue Rufnummern zugewiesen. Bei O2 beträgt die Wechseldauer hier ca. 8 Tage.
  • Rufnummernmitnahme zum Vertragsende: Die einfachste Variante. Hier kann bei der fristgerechten Kündigung des Alt-Vertrages, der Wunsch angegeben werden, dass eine Rufnummernmitnahme zum neuem Anbieter erfolgen soll. Hierbei sollte vom Alt-Anbieter eine Bestätigung der Rufnummernmitnahme verlangt werden. Maximal 90 Tage nach dem Kündigungsdatum bzw. Vertragsende kann die Rufnummernmitnahme beim abgehenden Anbieter noch beantragt werden.

Schritt 2: O2-Tarifvertrag bestellen und Rufnummernmitnahme bei O2 einleiten

Wurde der Alt-Anbieter über den Wunsch zur Rufnummernmitnahme informiert, sollte zeitgleich bei O2 der gewünschten O2-Tarif bestellt werden. Nach Freischaltung des O2-Tarifs, steht vorübergehend O2 eine zur Verfügung. Mit dieser muss man sich online im Kundenportal registrieren und anmelden, um daraufhin ein Portierungsformular (Formular zur Rufnummernmitnahme) ausfüllen zu können. Darüber wird bequem die Portierung der Rufnummer bei O2 beauftragt. Anschließend erhält man von O2 eine SMS bzw. E-Mail mit der Terminbestätigung. Zum besagten Wechseltermin wird dann die vorläufige O2-Rufnummer durch die alte und vertraute Rufnummer ersetzt. O2 sendet daraufhin wieder eine SMS oder E-Mail, um über die abgeschlossene Portierung der Rufnummer zu informieren.

Damit die Rufnummernmitnahme erfolgreich wird, gilt es folgendes zu beachten:

  • Kundendaten: Die Portierung der Rufnummer wird nur dann erfolgreich sein, wenn Rufnummer, (Firmen-) Name und Geburtsdatum beim alten Anbieter und bei O2 übereinstimmen. Sollte man Geschäfts- oder Firmenkunde sein, muss man zusätzlich die Kundennummer angeben, unter der die Rufnummer beim bisherigen Anbieter geführt wurde.
  • Gebühr für die Mitnahme der Rufnummer: Für die Portierung der Rufnummer zum neuem Anbieter, erhebt der bisherige Anbieter eine einmalige Portierungsgebühr (25-30 Euro). Bei Laufzeitverträgen wird die Gebühr automatisch zur letzten Mobilfunkrechnung addiert. Bei Prepaid Modellen wird sie entweder über das Guthaben oder per Überweisung bezahlt.
  • Achtung: Als Prepaid-Kunde, muss man zudem beim Wechsel der Rufnummer eine Verzichtserklärung beim alten Anbieter abgeben und unterschreiben. Diese besagt, dass beispielsweise noch auf der Karte vorhandenes Restguthaben mit dem Umzug der Rufnummer erlischt. Damit die Portierungsgebühr beglichen werden kann, sollte also ausreichend Guthaben vorhanden sein.

Die aktuellen O2-Free Tarife

O2 Free unlimited Basic
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29.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (unlimit.2Mbit/s)
24Mon.
Laufz.
O2 Free unlimited Smart
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39.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (unlimit.10Mbit/s)
24Mon.
Laufz.
O2 Free unlimited Max
O2 Free unlimited Max
49.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (unlimit.225Mbit/s)
24Mon.
Laufz.
O2 Free S
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19.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (3GB 225Mbit/s)
24Mon.
Laufz.
O2 Free S Boost
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24.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (6GB 225Mbit/s)
24Mon.
Laufz.
O2 Free M
O2 Free M
29.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (20GB 225Mbit/s)
24Mon.
Laufz.
O2 Free M Boost
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34.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (40GB 225Mbit/s)
24Mon.
Laufz.
O2 Free L
O2 Free L
39.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (60GB 225Mbit/s)
24Mon.
Laufz.
O2 Free L Boost
O2 Free L Boost
44.99€
Grundgeb.

(39.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (unlimit.225Mbit/s)
24Mon.
Laufz.

Den Überblick über alle Handy-Tarife gibt es hier: Handy Tarife Vergleich. Details zur Funktionsweise unseres Tarifrechnets haben wie hier zusammengefasst: So arbeitet unser Tarifrechner.

 

Video: Rufnummermitnahme bei O2

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer bei O2

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Was darf die Mitnahme der alten Rufnummer kosten?

Die Entgelte für die Mitnahme der alten Rufnummer werden durch die Bundesnetzagentur festgesetzt und wurden zum 20. April 2020 auf maximal 6,82 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) abgesenkt. Kein Anbieter in Deutschland darf mehr für die Portierung verlangen – das betrifft alle Netze und alle Tarife.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei Privatkunden Bei Geschäftskunden
Rufnummer Rufnummer
Name Name
Geburtsdatum Kundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet.

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel „nur“ um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

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