ALDI Talk Drittanbietersperre – Einrichtung, Kosten und alles Wissenswerte

ALDI TALK – Drittanbietersperre einrichten – ALDI bietet derzeit Prepaidkarten im O2 Netz an, die wirklich viel Datenvolumen bieten. Allerdings gibt es mittlerweile günstigere Tarife auf dem Markt und auch beim Speed gibt es inzwischen schnellere Anbieter. Unabhängig davon sind die Prepaid Karten des Unternehmens nach wie vor sehr beliebt.  Wer ein Smartphone sein Eigen nimmt, der nutzt mitunter eine Vielzahl verschiedener Apps. Gerade die Gratis-Apps finanzieren sich oft durch Fremdwerbung. Tippt man als Nutzer aus Versehen oder aus Neugierde auf einen eingeblendeten Werbebanner, so kann unwissentlich und ungewollt ein Abo-Vertrag damit abgeschlossen werden. Dann holen sich unseriöse Anbieter über den Mobilfunkanbieter das Geld und der wiederum kassiert im Rahmen der Handyrechnung das Geld vom Kunden wieder ein. Der Mobilfunkanbieter legt dabei ganz einfach die Verantwortung auf den Drittanbieter. Denn mit dem Abschluss eines Handyvertrages oder dem Kauf einer Prepaid Karte gibt man dem Anbieter die Vollmacht, fremde Beträge per Rechnung einzuziehen.

Solche Zahlungen bleiben zudem oft lange unbemerkt, da niemand seine Telefonabrechnung ständig im Detail überprüft. Doch das lässt sich verhindern und zwar mit der Drittanbietersperre. Diese lässt sich seit dem neuem Telekommunikationsgesetz kostenlos beim Netzbetreiber einfordern. Wie sich das bei ALDI TALK einrichten lässt, hier im Artikel kurz übersichtlich erklärt.

Die Drittanbietersperre bei ALDI

Mit einer Drittanbietersperre kann man die Genehmigung zum Einzug dieser Forderungen durch den eigenen Netzbetreiber widerrufen. Damit dürfen neue Posten nicht mehr über die Handyrechnung eingezogen werden. Die Sperre kann jederzeit eingerichtet werden.

ALDI bzw. O2 geben auch die Adressen aller Drittanbieter an, die Abbuchen dürften. Man findet die Übersicht mit den aktuellen Adressen in diesem PDF (kostenlos).

Doch Achtung: Die Forderung besteht trotzdem noch und kann per normaler Rechnung eingefordert werden. Die Drittanbietersperre schützt nur vor dem automatischen Einzug per Handyrechnung. Bereits vorhandene Abos werden durch die Drittanbieter-Sperre NICHT erfasst. Diese müssen separat gekündigt werden. Allerdings zeigt sich auch, dass die meisten Anbieter keine wirklichen Rechnungen schreiben. Mit Drittanbietersperre ist man daher von den meisten Service geschützt, die ungewollt von der Rechnung abbuchen.

Drittanbietersperre bei ALDI TALK einrichten

Möchte man die kostenlose Drittanbietersperre bei Aldi Talk einrichten, so geht das nur über den Kundenservice von Aldi Talk oder den Kundenbereich.

Der Kundendienst ist über die über die Kurzwahl 1157 aus dem Aldi-Talk-Netz oder über 0177-177 1157 aus anderen Mobilfunknetzen von Montag bis Freitag (07:00 und 23:00 Uhr) sowie Samstag, Sonntag (10:00 Uhr und 18:00 Uhr) erreichbar.

Beim Anruf sollte das Passwort aus dem Online-Bereich, die PUK sowie die Mobilfunknummer bereitliegen. Diese Angaben werden zur Identifizierung benötigt.

Alternativ kann jedoch auch eine E-Mail an Aldi Talk gesendet werden, um unter der Angabe der Mobilfunknummer sowie den Kontaktdaten, eine Drittanbietersperre einrichten zu lassen. E-Mail an: [email protected].

ALDI TALK reagiert in der Regel sehr schnell, sodass man meist nach nach 48 Stunden eine Bestätigung über die erfolgte Drittanbietersperre erhält.

UPDATE: Mittlerweile ist ALDI einen Schritt weiter und bietet die Drittanbietersperre auch direkt im Online-Kundenbereich an. Man kann sie mit den korrekten Login Daten unter alditalk-kundenbetreuung.de  einrichten. Auf diese Weise kann man diese Sperre auch selbst setzenohne den Support der ALDI Prepaid Karten nutzen zu müssen.

Was wird durch die ALDI  Dritteranbietersperre alles gesperrt?

Sie umfasst alle Arten von mobilen Bezahlen bzw. deren Abrechnung über die Handyrechnung. Auch können noch gesondert Sperrfunktionen für Premium-SMS Dienste (Voting, Bezahlen, Spenden) erfolgen und 0900 Nummern gesperrt werden. Allerdings müssen diese oft separat eingerichtet werden und sind deshalb nicht immer über die Drittanbietersperre erfasst.

Das bedeutet durch eine Drittanbietersperre sind möglicherweise auch Bereiche mit eingeschlossen, die man eigentlich nutzen möchte. So ist es mit einer aktiven Drittanbietersperre nicht mehr möglich, Apps über die Handyrechnung zu bezahlen.

Tipp: Um ungewollte Kosten durch Drittanbieter zu vermeiden, sollte eine Sperre im besten Fall direkt nach Vertragsabschluss eingerichtet werden, sodass Abos erst gar nicht abgebucht werden können.

Video: Drittanbietersperre – das sagt der Anwalt

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