Congstar kündigt die Prepaid Karte – das kann man als Kunden tun

Congstar kündigt die Prepaid Karte – das kann man als Kunden tun – Wer eine congstar Prepaid Karte hat, bekommt unter Umständen eine Mail, die erstmal erschreckend klingt und mit dem Betreff „Kündigung Ihrer congstar Prepaid Karte“ überschrieben ist. Das ist dann kein Spam und auch keine Maleware-Mail, sondern dahinter steht wirklich Congstar und es geht tatsächlich um die Kündigung der Prepaid Sim – allerdings ist es nicht ganz so schlimm, wie der Betreff vermuten lässt.

In solchen Mails heißt es beispielsweise:

Kündigung Ihrer congstar Prepaid Karte mit der Rufnummer XXX

leider liegt die letzte Guthaben-Aufladung Ihrer congstar Karte schon 15 Monate zurück. Bitte laden Sie spätestens bis zum XXX Guthaben auf, wenn Sie Ihre congstar Karte weiter nutzen möchten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir andernfalls Ihren Prepaid-Vertrag zum XXX kündigen müssen.

In der Regel verschickt Congstar auch noch eine SMS mit dem gleichen Inhalt. Wenn man die Simkarte allerdings nicht aktiv nutzt, kann diese SMS durchaus untergehen. Die Email ist daher meistens die zuverlässigere Kontaktform.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, was hinter diesen Mails von Congstar steckt und wie man am besten in einem solchen Fall vorgeht.

Congstar kündigt die Prepaid Karte – das steckt dahinter

Die Congstar Prepaid Karten lassen sich nicht nur durch die Kunden kündigen (mehr dazu unter Congstar Kündigung), sondern auch durch den Discounter selbst. Im Prepaid Bereich nutzt Congstar diese Möglichkeit bei inaktiven Karten. Inaktiv heißt dabei, dass die letzte Aufladung von Guthaben bereits 15 Monate zurück liegt. Dabei ist es egal, ob man die Simkarte genutzt hat, es zählt die letzte Aufladung.

In solchen Fällen kündigt Congstar dann eine Kündigung an (mit dieser Mail). Die Simkarten sind damit aber noch nicht direkt gekündigt, sondern vorerst weiter nutzbar. Erst zum Datum, dass in der Mail genannt wird, sind die Congstar Prepaid Tarife dann gekündigt und können auch nicht mehr genutzt werden.

HINWEIS: Diese Kündigung bei Inaktivität gibt es nur bei den Prepaid Tarifen von Congstar. Die Laufzeitverträge wie die Congstar Allnet Flat oder Congstar Basic haben eine solche Kündigungsform nicht, diese Tarife laufen immer so lange, bis der Kunde selbst kündigt.

Congstar kündigt die Prepaid Karte – das können Kunden tun

Die Email und die SMS mit dem oben genannten Inhalt ist erstmal nur eine Vorwarnung von Congstar. Man kann die Simkarten aus der Kündigung auch relativ leicht heraus nehmen, wenn man neues Guthaben auf die Prepaid Karte lädt. Dann beginnt der Zeitraum von 15 Monaten wieder von vorn und man hat wieder 15 Monate Zeit, bis eine weitere Aufladung zwingen fällig wird.

Sollte Congstar die Kündigung bereits vollzogen haben, weil der genannte Zeitraum aus der Email abgelaufen ist, lassen sich die Handykarten leider nicht mehr aufladen. In dem Fall hilft nur der Kontakt mit Congstar um die Simkarte im besten Fall über den Kundenservice reaktivieren zu lassen. Das klappt meistens bei gerade erst gekündigten Congstar Prepaid Sim recht gut.

Sollte sich die Handykarte auch über den Support nicht mehr aktivieren lassen, hat man als Kunden aber dennoch einige Rechte:

  • das Restguthaben muss auf jeden Fall noch ausgezahlt werden (gebührenfrei)
  • die alte Rufnummer kann zu einem neuen Anbieter mitgenommen werden (wenn die Kündigung weniger als 3 Monate zurückliegt), Congstar kann dafür aber 6.82 Euro verlangen

Man sollte die Email mit der Kündigung im besten Fall aber gar nicht erst ignorieren, sondern direkt aufladen, dann kann man sich den Kontakt zum Kundenservice sparen.

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