Rufnummernanzeige – mittlerweile bei allen Mobilfunk Tarifen Standard

Rufnummernanzeige – mittlerweile bei allen Mobilfunk Tarifen Standard – Wer aufs ein Handy schaut, wenn er einen Anruf bekommt, der sieht dort in den meisten Fällen die Rufnummer des Anrufers oder auch seinen Namen, wenn er im Telefonbuch eingespeichert ist. Dies war jedoch nicht immer Standard und zählt eigentlich zu den Leistungsmerkmalen von Mobilfunkanbietern. Die Rufnummernanzeige ist heute jedoch keine Besonderheit mehr und hängt mehr von den technischen Möglichkeiten des Handys ab als vom Mobilfunkanbieter. Generell bieten alle Netze diese Funktion an – man findet sie also bei den Telekom D1 Verträgen, bei Vodafone Tarifen und auch bei den O2 Flatrates und ebenso im Prepaid Bereich. Die Rufnummernanzeige ist standardmäßig aktiv.

Rufnummer des Anrufers wird übermittelt

Die Rufnummernübermittlung bezeichnet die Übertragung der Rufnummer des Anrufers, sodass der angerufene Teilnehmer diese lesen kann. Im Englischen wird diese Funktion auch Calling Line Identification Presentation (CLIP) oder Calling Line Identification (CLID) genannt. Früher war dies eine Funktion, die lediglich im Festnetzbereich für ISDN-Anschlüsse gedacht war. Kunden mussten hier einen Aufpreis zahlen, damit sie die Nummer des Anrufers sehen konnten.  Mittlerweile ist die Funktion jedoch für alle Tarife im Festnetz- und Mobilfunkbereich ein fester Bestandteil der Verbindungsbereitstellung geworden. Hier gibt es also keine Unterschiede mehr zwischen den Anbietern und zusätzliche Kosten fallen für diese Leistung auch nicht an.

Natürlich gibt es auch hier einige Voraussetzungen und Einschränkungen. Eine Voraussetzung ist zum Beispiel, dass das entsprechende Endgerät die technische Möglichkeit bietet, die Nummer des Anrufers abzubilden. Dafür benötigt das Handy natürlich einen Display,d er dieser Aufgabe gewachsen ist. Wahrscheinlich wird es jedoch fast schwerer ein Mobiltelefon zu finden, welches keinen dafür ausreichenden Display besitzt. Diese Voraussetzung ist in den Zeiten von Smartphones mit immer größer werdendem Bildschirm also mehr als erfüllt. Die Funktion funktioniert jedoch nicht, wenn der Anrufer gerade seine Rufnummer unterdrückt. Dafür gibt es auch ein Leistungsmerkmal, das man wählen kann (CLIR). In diesem Fall wird dann nur „Anonym“ oder „Unbekannt“ auf dem Bildschirm angezeigt, wenn man angerufen wird. Hat der Anrufer diese Einstellung gewählt, dann kann man dies aber auch nicht so einfach umgehen. Hier bleibt einem nichts anderes übrig als dies zu akzeptieren. Das Ignorieren von Rufnummernunterdrückungen ist nämlich nur speziellen Anschlüssen wie zum Beispiel Notärzten und Polizei möglich.

Ist die Nummer des Anrufers im Telefonbuch des Handys eingespeichert, dann wird auf dem Display außerdem der eingespeicherte Name angezeigt. Damit ist CLIP auch die Grundlage für weitere Einstellungen wie personalisierte Klingeltöne für einige Anrufer und Kontakte.

Keine Unterschiede zwischen Anbietern

Wie schon erwähnt wird diese Funktion mittlerweile von allen Anbietern im Mobilfunkbereich möglich gemacht. Hier gibt es also keine Unterschiede mehr. man hat hier jedoch auch nicht die Möglichkeit großartige Einstellungen vorzunehmen. Entweder wird die Nummer oder der Kontaktname angezeigt und das hängt vom Eintrag im Telefonbuch des Handys ab. Hat der Anrufer die eigene Nummer unterdrückt, dann kann man dagegen auch nichts unternehmen.

Dieses Leistungsmerkmal ist also eine Funktion, die mittlerweile Standard geworden ist. Nutzer haben hier nicht sonderlich viele Möglichkeiten diese Funktion anzupassen. Jedoch ist das Leistungsmerkmal Grundlage für einige weitere Funktionen, die man selber einrichten kann.

Leistungsmerkmale im Überblick

Hier abstimmen.
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