Kontakte vom iPhone auf ein anderes Smartphone oder Gerät übertragen

Kontakte vom iPhone auf ein anderes Smartphone oder Gerät übertragen – Wer ein iPhone nutzt, der hat keine Möglichkeit zu entscheiden, wo die jeweiligen Kontakte des Geräts gespeichert werden. Die Kontakte werden einfach immer grundsätzlich auf dem iPhone gespeichert, sodass man die SIM-Karte nicht als Speicherort auswählen kann. Das hat natürlich einen Nachteil, wenn man das Gerät wechseln will. Besonders wenn man von seinem iPhone auf ein Android-Gerät wechseln möchte, dann stehen viele vor der Frage, wie sie ihre Kontakte behalten können. Wer schließlich ein neueres iPhone wählt, der kann die Kontakte ganz einfach über iCloud synchronisieren. Wie man jedoch bei einem Wechsel von iOS auf Android mit den Kontakten umgeht, damit diese erhalten bleiben, das wird in diesem Artikel erklärt.

Hinweis: Diese Tipps sind unabhängig vom Tarif und vom Anbieter, sie gelten also sowohl für Telekom Simkarten als auch für Sim im Vodafone oder O2 Netz. Sie sind ebenso bei den Discountern, Freikarten und Prepaid Karten einsetzbar. Passende Tarife für iPhones haben wir hier zusammen gestellt: die besten iPhone Flat und Tarife

Man kann die iCloud nutzen

Auch wer von iOS zu Android wechselt kann die iCloud nutzen, um die Kontakte auf eine SIM-Karte zu verschieben. In diesem fall ist das Vorgehen zwar nicht so einfach wie bei einem Wechsel von iOS zu iOS, aber es geht dennoch. Zunächst muss man dafür die Kontakte auch in der iCloud sichern. Dafür geht man in die Einstellungen des Smartphones und wählt dort den Menüpunkt „iCloud“ aus. Hier wählt man bei „Kontakte“  nun „aktivieren“ aus. Die auf dem iPhone gespeicherten Kontakte werden nun auf einem Server von Apple, der sogenannten iCloud, gespeichert.

Nun kommt ein Fakt, den die meisten wohl nicht wissen. Man kann die Kontakte, die nun in der iCloud gespeichert sind, auf eine elektroniosche Visitenkarte exportieren. Dies versteckt sich hinter dem Begriff „vCard“. Man kann auf dieser vCard also die Kontakte speichern und die gespeicherten Kontakte dann auf das neue Smartphone übertragen. Das geht natürlich auch, wenn das neue Smartphone Android oder zum Beispiel auch Windows als Betriebssystem nutzt. Die Übertragung funktioniert nämlich entweder über E-Mail-Anhänge, Bluetooth oder QR-Codes. Diese versendeten Dateien kann man dann auf dem neuen Smartphone öffnen und dort als neuen Kontakt auf der SIM-Karte speichern.

Um die Kontakte zu exportieren, muss man zunächst auf einem Computer die Internetseite der iCloud öffnen. Hier ist jedoch ein kleiner Haken von Apple eingebaut. Damit man die Kontakte tatsächlich exportieren kann, muss man die Internetseite über den Safari-Browser öffnen. Dieser ist zwar auf Geräten von Apple schon als Browser vorinstalliert, wer jedoch ein anderes Gerät nutzt, der muss sich den Browser noch installieren. Hat man die Internetseite geöffnet, dann meldet man sich dort mit seiner Apple-ID und dem entsprechenden Passwort an. Danach wählt man die Option „Kontakte“ aus und gelangt dann über das Zahnradsymbol in die Einstellungen. Nun klickt man auf „Alle Auswählen“ und anschließend auf „vCard exportieren“. Hat man die Kontakte nun auf der vCard gespeichert, dann kann man diese vCard auch in das neue Smartphone kopieren. Mittlerweile haben alle Smartphones eine Möglichkeit solche vCards wieder in die eigenen Kontakte zu importieren.

Zusätzliche Apps wie „IS Contacts Kit“

Man kann im Apple App Store auch Apps herunterladen, die das exportieren von Daten erleichtern. Solche Apps gibt es natürlich auch, wenn es um das Exportieren der Kontakte geht. Ein Beispiel dafür ist „IS Contacts Kit„. Diese App gibt es gratis, was dann jedoch mit Werbung verbunden ist. Man kann in dieser App, die Kontakte über verschiedene Wege exportieren.

Hat man die App installiert, dann öffnet man sie natürlich zunächst. Hier wählt man am Anfang die Option „Exportieren“ aus. Danach wählt man die Kontakte aus, die exportiert werden sollen und kann natürlich auch „Alle Kontakte“ nutzen. Nun hat man drei verschiedene Wege, die man zum Exportieren nutzen kann. Zum einen kann man die Kontakte über Outlook oder Gmail speichern. Hier kommt es natürlich darauf an, wofür man die Kontakte haben möchte und welches Programm man auf dem Zielgerät eher nutzt. Auch Exel ist eine Möglichkeit, die man nutzen kann. Auch das Programm Dropbox ist nutzbar. Hier kann man also für sich ausprobieren, welche Variante die einfachste für die eigene Nutzung ist.

Nachteil der App ist, dass sie nicht sonderlich oft aktualisiert wird. Die letzte Aktualisierung, die auch auf der App-Vorschau mitgeteilt wird, ist vom Jahr 2013 und teilt mit, dass man die App nun auch mit iOS 7 nutzen kann. Wie es also bei neueren Versionen von iOS aussieht, ist nicht sicher. Hier müsste man einfach selber ausprobieren, ob die App funktioniert. Natürlich gibt es hier auch eine ganze Menge weiterer Apps, die man nutzen kann. Zu diesen zählt zum Beispiel auch Mobile Trans oder auch einige Hersteller haben einige Apps wie zum Beispiel Samsung Smart Switch. Hier sollte man sich einfach schlau machen, welche Wege für die eigenen Zielgeräte am besten gehen.

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