Netzstörung bei Sparhandy – Was tun, wenn man kein Netz mehr hat?

Netzstörung bei Sparhandy – Was tun, wenn man kein Netz mehr hat? – Plötzlich kein Netz mehr im Tarif von Sparhandy? Das kann vor allem bei Kunden, die nicht allzu technikaffin sind, zu großen Fragezeichen im Kopf und Ratlosigkeit führen. Der folgende Artikel soll zeigen, dass ein kurzzeitiger Netzausfall oder Probleme mit dem Netzempfang nicht unbedingt heißen müssen, dass man den Kundenservice von Sparhandy kontaktieren muss. Solche Probleme können verschiedenster Natur sein. Fehlerquellen können neben dem Netzbetreiber nämlich auch die SIM-Karte, das Smartphone selbst oder die Internet-Einstellungen sein. In diesen Fällen kann man die Probleme oft schnell und einfach selbst aus der Welt schaffen. Wie man bei Problemen mit dem Netz vorgehen sollte, haben wir hier zusammengestellt:

Hinweis: Sparhandy bietet Handytarife in allen Netzen an. Man sollte daher auch das Telekom Netz, das Vodafone Netz und auch das O2/Telefonica Netz prüfen.

Erster Schritt: Handy-Einstellungen prüfen

Hat man kein Netz oder keinen Empfang mehr, sollte man zuerst im Handy selbst prüfen, ob es eventuelle Probleme gibt. In jedem Fall sollte das Gerät neu gestartet werden. Oft wählt es sich danach problemlos wieder ins Netz ein. Gibt es im Anschluss immer noch Probleme mit dem Netz, sollte man die Einstellungen des Gerätes prüfen:

  • Ist unter Umständen der Offline-/Flugmodus aktiviert?
  • Falls es nur Probleme mit dem Datennetz gibt: Sind die mobile Datenübertragungen aktiviert?
  • korrekter Netzbetreiber/Netz angewählt? – Ist das Handy auf automatische Netzwahl eingestellt?

Erreichen bestimmte Daten nicht mehr das Handy, bspw. bei mobilen Nachrichtendiensten wie WhatsApp, sollte geprüft werden, ob die APN-Einstellungen im Gerät korrekt gespeichert sind. Sollte diesen abweichen, müssen die Einstellungen manuell im Menü des Handys vorgenommen werden.

Außerdem kann es helfen, zu prüfen, ob das Handy im schnellsten verfügbaren Netz eingewählt ist. Unter Netz, Einstellungen sollte automatisch oder WCDMA/UMTS ausgewählt sein. Als nächstes sollte man prüfen, ob das High-Speed Volumen des Datentarifs für den Abrechnungsmonat bereits aufgebraucht ist. Manchmal hilft es, wenn man die Einstellungen des Endgeräts manuell anpasst und den Netzmodus von UMTS (WCDMA, 3G) auf GSM (2G) umschalten. Die Datenverbindungen werden durch den Wechsel zu GSM zwar langsamer, aber Gespräche werden davon nicht beeinflusst.

Zweiter Schritt: Vor Ort das Mobilfunknetz prüfen

Bekommt das Handy über einen längeren Zeitraum keinen Empfang mehr, kann das an einer Netzstörung des Netzbetreibers liegen. Bei Sparhandy lässt sich dazu keine pauschale Aussage treffen. Sparhandy betreibt kein eigenes Mobilfunk-Netz, sondern bietet die Handytarife und Flatrates in den Netzen der deutschen Netzbetreiber an. Je nach gewähltem Tarif und Angebot ist die Netz-Zugehörigkeit und die Netzqualität unter Umständen unterschiedlich, da Sparhandy mit mehreren Netzbetreibern kooperiert. Für Tarife im O2 Netz gilt insbesondere: Durch die noch laufende Netzausweitung und den Zusammenschluss der Netze von O2 und E-Plus kann es schon mal zu einer Netzstörung im O2-Netz kommen. Netzstörungen kommen ansonsten meist durch technische Defekte oder Beschädigungen durch extreme Wetterverhältnisse zustande. Um zu überprüfen, ob aktuelle eine Netzstörung vorliegt und wie die Netzqualität vor Ort generell ist, hat man bei allen Netzbetreibern online die Möglichkeit, Informationen zu Netzstörungen oder -ausfällen einzusehen.

Dafür muss man nur die Postleitzahl des Ortes eingeben, in dem man sich befindet, und kann folgende Informationen abrufen:

  • Netzausfälle am Standort (zum Beispiel durch einen Stromausfall oder Sturmschaden).
  • Geplante Arbeiten an den Funkmasten.
  • Rückblick auf Netzausfälle und geplante Arbeiten der letzten 24 Stunden.
  • 3-Tage-Vorschau auf geplante Arbeiten an den Funkmasten.

Ist dies der Fall, kann man als Endverbraucher relativ wenig machen. Sollte das Problem vor Ort auftauchen, weil die Signalstärke nicht hoch genug ist, kann man sich in der interaktiven Netzabdeckungskarte bzw. Ausbaukarte der Netzbetreiber schlau machen. Dort erfährt man, in wie weit der Netzausbau in der Region vorangeschritten ist und wie es mit der LTE 4G Versorgung vor Ort aussieht. Diese Karten kann man bei allen Netzbetreibern online einsehen.

Handelt es sich nicht um eine planmäßige Netzstörung, deren zeitlicher Rahmen vorgegeben und geplant ist, kann man nur hoffen, dass der Fehler schnellstmöglich behoben wird. Im Durchschnitt funktioniert eine Funkzelle wenige Stunden nach dem Auftreten des Problems aber schon wieder reibungslos.

HINWEIS: Da Sparhandy viele Tarife in unterschiedlichen Netzen anbietet, sollte man vorher prüfen ob man einen Handytarif im D1 Netz, eine Vodafone Flat oder einen O2 Handyvertrag nutzt.

Dritter Schritt: Die SIM-Karte prüfen

Wenn keine Netzstörung vorliegt und die Einstellungen im Handy auch stimmen, ist eine weitere Fehlerquelle die eigene SIM-Karte. Eine Prüfung der SIM-Karte ist daher durchaus sinnvoll. Es kann sein, dass Kontakte verdreckt sind. Diese sollte man vorsichtig säubern. Dazu eignet sich am besten ein Microfaser-Tuch.

Besteht das Problem immer noch, empfiehlt es sich, die Karte in einem anderen Handy auszuprobieren. Wenn es auch in einem anderen Gerät kein Netz gibt, ist die Karte möglicherweise defekt. Dann besteht bei Freenet mobile die Möglichkeit sich eine Ersatzkarte mit gleichbleibender Rufnummer zu bestellen. Weitere Tipps dazu haben wir hier zusammen gestellt: Simkarte wird nicht erkannt.

Bei eSIM Tarifen kann es sich lohnen, den Aktivierungcode neu anzufordern und nochmal neu zu laden.

Vierter Schritt: Das Handy prüfen

Sollte das alles nicht weiter geholfen haben, und die Netzprobleme immer noch vorliegen, kann es sein, dass der Fehler direkt im Smartphone liegt. In diesem Fall arbeitet das Handy nicht mehr mit der SIM-Karte zusammen. Das kommt beispielsweise vor, wenn die Kontakte im Handy abgeschliffen sind und keine Verbindung zur SIM-Karte hergestellt werden kann.

Indem man eine andere SIM-Karte in seinem Handy verwendet, lässt sich relativ leicht herausfinden, ob das Handy kaputt ist. Wenn das Gerät auch mit einer neuen SIM-Karte kein Netz findet, liegt es möglicherweise direkt am Smartphone. In solchen Fällen kann nur eine Fachwerkstatt helfen. Mit etwas Glück man noch Gewährleistung auf dem Handy, dann werden die Reparaturkosten übernommen. Ansonsten kann es teuer werden aber wirkliche Hardware-Defekte sind glücklicherweise relativ selten.

Weitere potentielle Fehlerquellen

Inaktive SIM-Karte: Nutzt man eine neue SIM-Karte kann es sein, dass diese noch nicht aktiviert wurde. Die Aktivierung muss man meist online beantragen. Sogar wenn die Karte durch den Netzbetreiber aktiviert wurde, dauert es nochmal ein paar Stunden, bis sich die SIM-Karte wirklich in’s Netz einwählen kann und vollkommen funktionstüchtig ist. Eine noch nicht abgeschlossene Rufnummernmitnahme kann jedoch auch für einen kurzen Netzausfall sorgen. In diesem Fall empfiehlt es sich den Status der SIM-Karte bei Freenet mobile zu erfragen. Dafür sollte man seine Ruf- und SIM-Karten Nummer parat haben.

SIM-Lock: Einige Geräte sind elektronisch gesperrt und können nur mit bestimmten SIM-Karten betrieben werden. Falls man keine passende SIM-Karte hat, ist das Gerät nicht nutzbar. Dies kann bei Prepaid Handys auftreten, doch auch bei iPhones ist das immer noch ein Thema.

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