Rufnummernmitnahme bei Freenet Funk – das sollte man beachten

By Bastian Ebert

Rufnummernmitnahme
Rufnummernmitnahme

Rufnummernmitnahme bei Freenet Funk – das sollte man beachten – Freenet Funk bietet durch den Handy-Tarif mit App-Steuerung einige Besonderheiten, die man von anderen Anbietern nicht kennt. Beim Thema Rufnummernmitnahmen gibt es aber keine Ausnahmen. Die Marke bietet natürlich an, alte Rufnummer mit in einem neuen Tarif zu nehmen und auch, die alte Rufnummer von Freenet Funk weg zu einem anderen Anbieter mitzunehmen. Das Unternehmen nutzt dabei zwar das Mobilfunk-Netz von O2, die Probleme bei der internen Portierung zwischen den Telefonica Marken gibt es dabei aber NICHT. Man kann die Rufnummer von Freenet Funk also ohne Probleme zu allen anderen Mobilfunk-Tarifen und Prepaid Sim mit nehmen.

Schritt 1: Alten Anbieter über die Rufnummernmitnahme zu Freenet Funk informieren

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Rufnummernmitnahme sollte sein, den Alt-Anbieter über den Wunsch zur Rufnummernmitnahme zu informieren. Man liefert dem alten Anbieter hierzu eine sogenannte Portierungserklärung ab. Außerdem gibt es für die Rufnummernmitnahme grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um den Zeitpunkt der Rufnummernmitnahme einzuleiten: Einmal vor Ende des Alt-Vertrages und zum Ende des Alt-Vertrages.

  • Vorzeitige/sofortige Rufnummernmitnahme: Es ist möglich die Rufnummer bereits aus einem noch laufenden Vertragsverhältnis beim bisherigen Anbieter zu Vodafone zu übertragen. Dafür muss aber dem abgehenden Anbieter ausdrücklich mitgeteilt werden, dass die Rufnummer vorzeitig d.h. vor Kündigungsdatum (möglich bis 123 Tage vor Kündigungsdatum) mitgenommen werden möchte. Sonst wird die Rufnummernmitnahme erst nach Kündigungsdatum bestätigt, soweit der Vertrag bereits gekündigt wurde. Achtung: Dabei bleibt der alte Vertrag von der vorzeitigen Rufnummernmitnahme unberührt. Man bekommt vom bisherigen Anbieter eine neue Rufnummern zugewiesen. Bei O2 beträgt die Wechseldauer hier ca. 8 Tage.
  • Rufnummernmitnahme zum Vertragsende: Die einfachste Variante. Hier kann bei der fristgerechten Kündigung des Alt-Vertrages, der Wunsch angegeben werden, dass eine Rufnummernmitnahme zum neuem Anbieter erfolgen soll. Hierbei sollte vom Alt-Anbieter eine Bestätigung der Rufnummernmitnahme verlangt werden. Maximal 90 Tage nach dem Kündigungsdatum bzw. Vertragsende kann die Rufnummernmitnahme beim abgehenden Anbieter noch beantragt werden.

Schritt 2: Freenet Funk-Tarifvertrag bestellen und Rufnummernmitnahme bei Freenet Funk einleiten

Wurde der Alt-Anbieter über den Wunsch zur Rufnummernmitnahme informiert, sollte zeitgleich bei Freenet Funk der gewünschten O2-Tarif bestellt werden. Nach Freischaltung des Freenet Funk-Tarifs, stellt vorübergehend Freenet Funk eine Rufnummerzur Verfügung. Mit dieser muss man sich online im Kundenportal registrieren und anmelden, um daraufhin ein Portierungsformular (Formular zur Rufnummernmitnahme) ausfüllen zu können. Darüber wird bequem die Portierung der Rufnummer bei Freenet Funk beauftragt. Anschließend erhält man von Freenet Funk eine SMS bzw. E-Mail mit der Terminbestätigung. Zum besagten Wechseltermin wird dann die vorläufige O2-Rufnummer durch die alte und vertraute Rufnummer ersetzt. Freenet Funk sendet daraufhin wieder eine SMS oder E-Mail, um über die abgeschlossene Portierung der Rufnummer zu informieren.

Damit die Rufnummernmitnahme erfolgreich wird, gilt es folgendes zu beachten:

  • Kundendaten: Die Portierung der Rufnummer wird nur dann erfolgreich sein, wenn Rufnummer, (Firmen-) Name und Geburtsdatum beim alten Anbieter und bei Freenet Funk übereinstimmen. Sollte man Geschäfts- oder Firmenkunde sein, muss man zusätzlich die Kundennummer angeben, unter der die Rufnummer beim bisherigen Anbieter geführt wurde.

Man sollte darauf achten, dass eine Bestätigung vom alten Anbieter kommt. Dann ist die Bearbeitung der Rufnummernmitnahme im Gang.

Die alte Rufnummer von Freenet Funk mitnehmen

Natürlich kann man auch die alte Rufnummer von Freenet Funk mit zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Die Bedingungen sind dabei gleich, beispielsweise dürfen auch dann keine Kosten für die Freigabe der alten Rufnummer anfallen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Du willst uns verlassen? Das ist schade! Deine freenet FUNK Rufnummer kannst Du aber natürlich auch zu einem neuen Anbieter mitnehmen. TIPP: Beauftrage die Rufnummernübertragung und kündige freenet FUNK erst, wenn Deine Nummer auch übertragen wurde. Die Bearbeitung des Auftrags bei Deinem Neuen dauert länger als die Kündigung bei uns. Du wärst zudem einige Tage nicht erreichbar. Wir behalten uns vor, den freenet FUNK Vertrag im Falle eines erfolgreichen Rufnummern-Exports ordentlich zu kündigen. Wir berechnen für die Rufnummernübertragung nichts. Unser Dienstanbietername lautet „freenet DLS GmbH“ und die Dienstanbieterkennung lautet „MOBC“.

Wer als Freenet Funk verlassen will, kann auch recht einfach die alte Rufnummer mit zu einem neuen Anbieter mitnehmen:

1. Kündigung bei Freenet Funk:

  • Kündige deinen Vertrag bei Freenet Funk fristgerecht. Die Kündigungsfrist kannst du deinem Vertrag entnehmen oder auf der Website von Freenet Funk einsehen.
  • Wichtig: Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Du kannst dafür das Online-Formular auf der Website von Freenet Funk nutzen oder ein Kündigungsschreiben per Post versenden.

2. Portierungsauftrag bei deinem neuen Anbieter:

  • Wähle den Anbieter, zu dem du wechseln möchtest, und bestelle einen neuen Mobilfunkvertrag.
  • Im Rahmen der Bestellung gibst du deine Rufnummer an und beauftragst die Portierung.
  • Der neue Anbieter kümmert sich um den Rest und wird die Rufnummer von Freenet Funk zu deinem neuen Vertrag portieren.

3. Portierungsdaten:

  • Um die Portierung deiner Rufnummer zu beantragen, benötigst du folgende Informationen:
  • Deine Rufnummer: Diese findest du auf deiner Rechnung oder in der Mein Freenet App.
  • Die Kundennummer von Freenet Funk: Diese findest du ebenfalls auf deiner Rechnung oder in der Mein Freenet App.
  • Die Portierungs-PIN von Freenet Funk: Diese PIN erhältst du automatisch per Post von Freenet Funk, nachdem du deinen Vertrag gekündigt hast.

4. Dauer der Portierung:

  • Die Portierung der Rufnummer dauert in der Regel 3 bis 5 Werktage.
  • In einigen Fällen kann es jedoch zu Verzögerungen kommen.
  • Du wirst von deinem neuen Anbieter über den genauen Termin der Portierung informiert.

5. Kosten:

  • Die Rufnummernmitnahme ist in Deutschland kostenlos.
  • Dein neuer Anbieter kann jedoch eine Gebühr für die Portierung erheben.
  • Informiere dich daher vorab über die Konditionen deines neuen Anbieters.

D1 Tarife und D1 Sim Karten im Überblick

Die Telekom bietet selbst viele eigenen Handytarife (MagentaMobil und MagentaMobil Prepaid) und auch Drittanbieter haben inzwischen vielfach D1 Tarife auf den Markt gebracht. Im D1 Netz gibt es daher viel Auswahl, große D1 Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen und aufgrund der guten Netzqualität greifen die Kunden auch gerne zu.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Was darf die Mitnahme der alten Rufnummer kosten?

Die Entgelte für die Mitnahme der alten Rufnummer werden durch die Bundesnetzagentur festgesetzt und wurden zum Dezember 2021 auf 0 Euro abgesenkt. Kein Anbieter in Deutschland darf mehr Gebühren für die Portierung verlangen – das betrifft alle Netze und alle Tarife.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:

Bei PrivatkundenBei Geschäftskunden
RufnummerRufnummer
NameName
GeburtsdatumKundennummer

Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet. Sollte die Daten noch nicht gleich sein, ist es sinnvoll, sie beim aktuellen Anbieter zu aktualisieren und erst dann die Portierung einzuleiten. Damit geht man eventuellen Problemen bei der Übertragung der Rufnummer aus dem Weg

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel „nur“ um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

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