1&1 Drillisch AG: fast 15 Millionen Kunden und 3,5% mehr Umsatz

1&1 Drillisch AG: fast 15 Millionen Kunden und 3,5% mehr Umsatz – Die 1&1 Drillisch AG hat die Quartalszahlen für das erste Quartal 2021 veröffentlicht und kann sowohl beim Umsatz als auch bei den Kundenzahlen ein Wachstum verbuchen. Die Zahl der Kunden des Unternehmens stieg um 140.000 an und liegt nun bei 14.97 Millionen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2021 um 3,5 % auf 973,7 Mio. EUR (Q1 2020: 940,7 Mio. EUR).

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Zahlen im ersten Quartal:

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 202,3 Mio. EUR. Darin enthalten ist ein (periodenfremder) positiver Effekt in Höhe von 34,4 Mio. EUR aus dem Geschäftsjahr 2020. 1&1 Drillisch hat am 15. Februar 2021 das – nach Prüfung durch die EU-Kommission – verbesserte Angebot von Telefónica Deutschland für National Roaming und damit verbunden rückwirkend ab 1. Juli 2020 auch für MBA MVNO-Vorleistungen verbindlich angenommen. Die angebotenen Preise sehen wieder jährlich sinkende Datenpreise vor, vergleichbar mit den Preismechanismen der ersten fünf Jahre des MBA MVNO-Vertrags. Das von 1&1 Drillisch angenommene Angebot wird derzeit in einen National Roaming Vertrag überführt. Das vergleichbare operative EBITDA (ohne den genannten periodenfremden Effekt) stieg um 2,4 % auf 167,9 Mio. EUR (Q1 2020: 164,0 Mio. EUR).

Insgesamt ist das Unternehmen also vergleichsweise gut durch die Krise gekommen. Der Fokus auf vor allem Online-Verträge zeigt hier Wirkung, Drillisch ist von den Schließungen der Geschäfte und damit auch der Handy-Shops weit weniger betroffen als einige Konkurrenten. Dazu gibt es mittlerweile wöchentlich Drillisch Sonderaktionen und Deals – das scheint anzukommen.

Im DSL Bereich (über die 1&1 Internet Anschlüsse) gibt es dagegen derzeit kaum Wachstum. Das Unternehmen weist eine Zahl von 4,31 Mio. Breitband Anschlüssen aus, das ist keine wesentliche Veränderung im Vergleich zum Vorjahr.

Für das laufende Jahr rechnet 1&1 Drillisch dazu mit  initiale Kosten für den 5G-Netzaufbau in Höhe von ca. 30 Mio. EUR. Das Unternehmen will 2021 die erste 5G Netzbereiche in Betrieb nehmen, der Betrag von 30 Millionen Euro wirkt dafür aber eher gering. Man kann also wohl davon ausgehen, dass noch keine größeren Netzbereiche in Betrieb genommen werden können.

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