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Nachträgliche Portierung – so geht es bei Vodafone, O2 und Telekom

Nachträgliche Portierung – so geht es bei Vodafone, O2 und Telekom – Die Mitnahme der alten Rufnummer ist mittlerweile für die meisten Verbraucher im Mobilfunk-Bereich kein größeres Problem mehr und man hat diese Vorgang oft schon mehrere Mal und bei unterschiedlichen Anbietern durchgeführt. Die Nachträglich Rufnummermitnahmen ist dagegen weniger verbreitet und macht noch etwas mehr Schwierigkeiten. In diesem Artikel wollen wir die Hintergründe erklären und auch, was man bei einer nachträglichen Mitnahme der Rufnummer beachten sollte.

Was ist eine nachträgliche Portierung?

Unter einer nachträglichen Portierung versteht man die Rufnummernmitnahme in einen laufenden Vertrag. Normalerweise findet die Mitnahme der Rufnummer in einen neuen Vertrag statt, also zu Anfang der Vertragslaufzeit. Bei einer nachträglichen Portierung wird dagegen eine neue Nummer in einem bestehender Handyvertrag eingefügt, so dass man mit dem Handyvertrag ab diesen Zeitpunkt unter der portierten Rufnummer zu erreichen ist. Das passiert aber eher selten und ist im Vergleich zur normalen Rufnummernmitnahme die Ausnahme. Daher gibt es auch bei der Durchführung einige Punkte zu beachten.

Hinweis: die Kosten für eine nachträgliche Portierung dürfen nicht höher sein als bei einer normalen Portierung. Aktuell dürfen dafür maximal 6,82 Euro abgerechnet werden.

Nachträgliche Portierung bei der Telekom

Die Telekom ist einer der wenigen Anbieter, die eine nachträgliche Rufnummernmitnahmen NICHT unterstützen. Man kann im Mobilfunk-Bereich bei der Telekom die Rufnummer nicht in einen laufenden Vertrag portieren und es ist auch nicht bekannt, ob und wann diese Funktion unterstützt werden wird. In den letzten Jahren hat sich da zumindest wenig weiter entwickelt.

Hinweis: Dies gilt nur für die Handytarife der Telekom. Bei den Festnetz Tarifen der Telekom ist eine nachträgliche Portierung möglich.

Nachträgliche Portierung bei Vodafone

Vodafone bietet seit 2011 an, die Mobilfunk-Rufnummer auch nachträglich mit in einem Tarif zu bringen. Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Du willst Deine Rufnummer zu einem Wunschtermin zu uns mitbringen, der vor Deinem Kündigungstermin liegt.
Dann informier bitte, vor der Beauftragung Deiner Rufnummern-Mitnahme bei uns, Deinen bisherigen Anbieter, dass Du Deine Rufnummer schon vor Ende Deines Vertrags mitnehmen willst. Lass das sogenannte Opt-in setzen. Mit dem Opt-in bestätigst Du, dass Du mit der Mitnahme Deiner Rufnummer vor Ende Deins Vertrags einverstanden bist. Du bekommst von ihm dann eine Bestätigung. Du hast dann bis zu 30 Tage Zeit, uns mit der Rufnummern-Mitnahme zu beauftragen.

Für Geschäftskunden ist es noch etwas komplexer. Vodafone schreibt dazu in den FAQ:

Geschäftskunden und Kunden mit Rahmenvertrag können die Rufnummern-Mitnahme ganz einfach in unserem Online-Shop beauftragen. Sie brauchen dazu: Ihre Kündigungsbestätigung, die Kundennummer bei Ihrem bisherigen Anbieter und Ihren Personalausweis. 

Insgesamt ist es bei Vodafone besser, sich vor der Portierung mit dem Support in Verbindung zu setzen und dort prüfen zu lassen, was alles für die nachträgliche Portierung benötigt wird. Bei den Kosten gibt es keine Unterschiede.

Nachträgliche Portierung bei O2

Bei O2 ist die Mitnahmen der alten Rufnummer auch nachträglich sehr einfach möglich. Es gibt dabei kaum Hürden wie bei den anderen Anbietern, jeder Kunde des Unternehmens kann direkt im „Mein O2“ Kundenbereich nachträglich eine Portierung beauftragen.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Was darf die Mitnahme der alten Rufnummer kosten?

Die Entgelte für die Mitnahme der alten Rufnummer werden durch die Bundesnetzagentur festgesetzt und wurden zum 20. April 2020 auf maximal 6,82 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) abgesenkt. Kein Anbieter in Deutschland darf mehr für die Portierung verlangen – das betrifft alle Netze und alle Tarife.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei Privatkunden Bei Geschäftskunden
Rufnummer Rufnummer
Name Name
Geburtsdatum Kundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet.

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel „nur“ um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

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