Die Rufnummernmitnahme bei Otelo

 

Die Rufnummernmitnahme bei Otelo – Der alte Handy-Tarif läuft nach 24 Monaten endlich aus und es wird bereits kräftig nach einem besseren und vor allem günstigeren Tarif Ausschau gehalten. Damit Freunde einen ohne weitere Komplikationen erreichen können, soll die Rufnummer bestehen bleiben. Der Mobilfunk-Discounter Otelo bietet eine breite Produktpalette zu günstigen Preisen an. Falls ein Wechsel zu dem Tochterunternehmen von Vodafone in Frage kommt, sollte in diesem Zusammenhang geklärt sein, ob die alte Rufnummer mitgenommen werden kann.

Otelo bietet den Service der Rufnummernmitnahme (Portierung) an. So wie bei vielen anderen Anbietern erhält der Kunden einen Bonus. Die Mitnahme der altern Rufnummer wird mit einem 25 Euro-Bonus honoriert.

Bei einer Portierung zum Ende der Vertragslaufzeit ist zu beachten, dass der alte Vertrag fristgemäß gekündigt und der vorherige Anbieter über die Portierung informiert wird. Dies gilt auch bei Prepaid-Verträgen.

Für eine Portierung vor dem Ende der Vertragslaufzeit darf der bestehende Vertrag nicht berührt werden. Das bedeutet, dass die Laufzeit, die Grundgebühren, etc. weiterhin Bestand haben. Des Weiteren muss dem bestehenden Anbieter die vorzeitige Portierung schriftlich mitgeteilt werden.

Wie bei allen Verträgen, ist auch hier die Einhaltung der Fristen sehr wichtig. Während einer Vertragslaufzeit bei einem anderen Anbieter kann die Rufnummer bei Otelo jederzeit übernommen werden. Falls jedoch das Vertragsende länger als 90 Tage zurückliegt, besteht keine Möglichkeit der Portierung. Für Kunden erhebt der alter Anbieter oftmals eine Gebühr für die Rufnummernmitnahme. Diese muss ebenfalls fristgemäß gezahlt werden, damit eine erfolgreiche Portierung  gewährleistet ist.

Die bei Otelo anzugebenden Daten müssen mit den Daten des alten Anbieters übereinstimmen. Selbst die identische Schreibweise des Namens, der Anschrift, etc. kann für eine positive Portierung entscheidend sein.

Zusammengefasst kann der alte Anbieter die Rufnummernmitnahme verweigern, wenn:

  • ihm noch keine schriftliche Erklärung zur vorzeitigen Rufnummernmitnahme (im Falle der Rufnummernmitnahme VOR Ende der Vertragslaufzeit) vorliegt oder der alte Vertrag noch nicht gekündigt wurde (im Falle der Rufnummernmitnahme ZUM Ende der Vertragslaufzeit)
  • die Daten, die zum alten Vertrag bei einer Bestellung von otelo angegeben wurden, nicht mit den tatsächlichen Daten des alten Vertrags übereinstimmen
  • die Portierungsgebühr nicht beglichen wurde
  • die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde

Für den Fall, dass alle Anforderungen eingehalten wurde, kann die alte Rufnummer bei Otelo binnen weniger Stunden genutzt werden. Der Kunde wird per Kurzmitteilung darüber informiert.

Rufnummer von Otelo zu anderen Anbietern mitnehmen

Man kann die Rufnummer von Otelo auch mit zu jedem anderen Anbieter mitgenommen werden.  Dabei berechnet Otelo bei Portierungen zu anderen Anbietern eine Gebühr von 30,72 Euro. Das gilt auch bei Portierungen zu anderen Anbietern im Vodafone Netz oder direkt zu Vodafone. Die Vorgehensweise ist dabei identisch zur Mitnahme der Rufnummer zu Otelo.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Was darf die Mitnahme der alten Rufnummer kosten?

Die Entgelte für die Mitnahme der alten Rufnummer werden durch die Bundesnetzagentur festgesetzt und wurden zum 20. April 2020 auf maximal 6,28 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) abgesenkt. Kein Anbieter in Deutschland darf mehr für die Portierung verlangen – das betrifft alle Netze und alle Tarife.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei PrivatkundenBei Geschäftskunden
RufnummerRufnummer
NameName
GeburtsdatumKundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet. Daher sollte man vor einer Rufnummermitnahme nochmal prüfen, ob die Daten auch wirklich korrekt sind und im Zweifel diese Angaben vorher korrigieren lassen. Sonst kann es passieren, dass die Mitnahme der alten Rufnummer zum neuen Anbieter abgelehnt wird und das verursacht meistens nur zsätzliche Probleme.

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel „nur“ um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

Video: die neue Otelo Flat im Vergleich

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