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Was gibt es für Sim-Karten und welche Formate sind auf dem Markt?

Was gibt es für Sim-Karten und welche Formate sind auf dem Markt? – Handys und Smartphones stellen nach wie vor die Verbindung zum mobilen Internet über Simkarten her. Dort sind die wesentlichen Daten gespeichert und ein neuer Tarif beinhaltet in der Regel auch eine neue Simkarte. In diesem Punkt hat sich in den letzten Jahren auf dem Mobilfunk-Markt recht wenig geändert, auch wenn es mittlerweile einige neue Entwicklungen gibt.

Die ersten Simkarten auf dem Markt (vor mittlerweile mehr als 25 Jahren) waren noch sehr groß und hatten das gleiche Format wie die bekannten ec-Karten oder Kreditkarten. Aber auch auf diesen Karten gab es bereits einen Chip, auf dem die relevanten Daten zum Tarif und zum Netzbetreiber gespeichert warten. Grundlegend haben sich also die Simkarten seit dem Start der ersten Modelle nicht direkt weiter entwickelt. In den nachfolgenden Jahren wurden die Sim-Karten dann immer kleiner und schrumpften immer weiter.

Bosch Handy von 1995 mit Simkarte im Scheckkarten-Format

Mittlerweile gibt es diese Größe an Simkarten nicht mehr auf dem deutschen Markt. Stattdessen haben sich die Hersteller und Anbieter auf drei verschiedene Größen verständig, die standardmäßig in den Handys und Smartphones verbaut sind. Dabei sind die modernen Simkarten deutlich kleiner geworden. Hier merkt man den Druck der Hersteller, denn diese haben natürlich ein Interesse daran, dass Simkarten immer weniger Platz wegnehmen und daher findet man bei den modernsten Handys in der Regel auch nur noch Nano-Simkarten.

Die Sim-Karte Formate und Größe im Überblick

Beim Format der Simkarte ist das Netz des jeweiligen Handytarifs und auch die Art des Tarifs relativ egal. Man bekommt also normale Handytarife mit allen Simkarte Formaten und auch Allnet Flatrates oder auch Freikarten sind inzwischen in allen aktuellen Formaten zu haben.

Aktuell bieten die Discounter und Netzbetreiber 3 Formate von Simkarten an: Mini Sim, Micro-Sim und Nano Sim. Die Mini-Simkarte wird dabei nur noch selten so bezeichnet und ist an sich die normale Simkartengröße bzw. die größte aktuelle Simkarte, die man noch bekommen kann.

SIM-Karten-FormatMaße (H x B x T)Formfaktor/HardwareErscheinungsjahr
Full-Size (wird nicht mehr angeboten)85 x 54 x 0,76 mm(1)FF1991
Mini25 x 15 x 0,76 mm2FF/UICC1996
Micro15 x 12 x 0,76 mm3FF/Mini-UICC2003
Nano12,3 x 8,8 x 0,67 mm4FF2012

Vor einigen Jahren musste man in diesem Zusammenhang noch sehr darauf achten, dass man zum Handy auch immer die passende Simkarte bekam und teilweise haben einige Discounter noch keine Nano-Sim angeboten, weil diese noch zu neu waren.

Mittlerweile gibt es diese Probleme nur noch selten. Die Anbieter von Tarife und Flat sind dazu über gegangen, Kombi-Simkarten auszugeben, die alle drei Simkarten-Formate enthalten und mit denen man sich also aussuchen kann, welches Format man braucht. Auf diese Weise müssen Kunden nicht mehr auf das passende Format der Simkarte achten, sondern können sich einfach das passende Format zu jeweiligen Handy bzw. Smartphone aussuchen. Je nach Anbieter werden diese mehrfachen Simkarten anders bezeichnet. Man findet beispielsweise die Namen Multi-, Triple- oder Kombi-SIM. In allen Fällen ist aber ein Simkarten-Träger mit den drei Größen gemeint.

Probleme mit der Größe und dem Format der Simkarte kann es allerdings geben, wenn man das Handy wechselt und dann eine neue Simkarte in einem anderem Format benötigt. Teilweise kann man sich in solchen Fällen mit einem Adapter behelfen (wenn die neue Simkarte größer sein müßte) oder die alte Simkarte zuschneiden (wenn man eine kleinere Simkarte braucht). Bei einigen älteren Karten gibt es allerdings ein Problem: sie haben teilweise einen größeren Chip und können daher gar nicht auf die Nano-Simkarten Größe geschnitten werden. Der Versuch würde die Karte vollständig zerstören, da der Chip mit beschädigt werden muss. Man kann aber auch einfach beim Anbieter eine Ersatzkarte bestellen und bekommt dann jeweils das passende Format in einer Kombi-Sim wieder zugeschickt. Manchmal wird dann allerdings eine Gerbühr berechnet – hier sollte man beim eigenen Anbieter nochmal nachfragen.

Einige Adapter gibt es hier:

eSIM als Alternative zur Simkarte

Die neuste Entwicklung bei Simkarten und Simkarten Formaten sind sogenannte eingebaute oder integrierte Simkarten: die sogenannten eSIM. Es gibt inzwischen bereits die ersten eSIM Tarife auf dem Markt und auch die ersten Geräte, die diese neue Technik unterstützen. Mehr dazu gibt es auf diesen Portalen:

eSIM sind dabei an sich keine Simkarten mehr, sondern fest verbaute Chips in den jeweiligen Geräten, auf die man direkt die Daten des jeweiligen Anbieters laden kann. Auf diese Weise muss bei einem Wechsel des Anbieters nicht mehr die Simkarte gewechselt werden, sondern man löscht einfach die alten Daten von der eSIM und spielt dann die neuen Anbieterdaten auf.

Aktuelle Geräte mit eSIM an Bord:

  • iPhone XR, XS, XS max, iPhone SE und SE 2020, iPhone 11, 11 pro und 11 pro max, iPhone 12 Serie (erwartet)
  • die Apple Watch Series 3 und Series 5 und Series 6
  • iPad Modelle ab 2018
  • Google Pixel ab Pixel 3: Pixel 3 (XL), Pixel 3x (XL), Pixel 4 (XL), Pixel 4a (5G), Pixel 5 (erwartet)
  • alle Modelle der Galaxy Watch mit Mobilfunk (und auch die älteren Samsung Gear S2 3G Smartwatch)
  • Samsung Galaxy Fold und Fold 2 und Fold 3, Galaxy Z Flip, Z Flip 2 und 3
  • Samsung Galaxy S20, S20+ und S20 ultra (eSIM Version)
  • Samsung Galaxy S21, S21+ und S21 ultra
  • Huawei P40 und P40 pro (bei der Lite-Version und der pro+ Version gibt es KEIN eSIM)
  • Samsung Galaxy Note 20 und Note 20 ultra
  • Windows 10 PCs und Microsoft Surface Duo
  • Lenovo Yoga 630
  • HP Spectre Folio
  • OPPO Find X3 pro
  • sowie mittlerweile eine ganze Reihe von Modellen mehr

Derzeit sind diese Modelle aber alles Hybrid-Geräte und haben neben eSIM auch eine normalen Simkarten-Slot (meistens für Nano-Simkarten). Auf diese Weise kann man die Geräte auch dann nutzen, wenn ein Anbieter noch keine eSIM unterstützt. Das geht viel schneller, weil ein Anbieter die entsprechenden Daten beispielsweise per Email zur Verfügung stellen kann und es keine Briefe und damit Postlaufzeiten braucht.

Leider haben sich eSIM auf dem deutschen Markt und auch international noch nicht richtig durchgesetzt. Nur ein Bruchteil der Geräte unterstützt diese neue Technik, aber die Chancen sind natürlich groß, denn mit der eSIM könnte man die viele Simkarte-Formate komplett ablösen und auch den Tarifwechsel deutlich beschleunigen. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich eSIM durchsetzen werden und es wird viel von den Handy-Herstellern abhängen ob diese eSIM in die Geräte verbauen oder auch nicht.

Video: O2 zeigt den Wechsel auf eSIM

WLAN und andere Nutzungen auch ohne Simkarte

Neben der eSIM gibt es mittlerweile auch einen weiteren Trend: Handys und Smartphones lassen sich auf auch ohne Simkarte nutzen. Hintergrund ist dabei, dass die meisten Geräte beispielsweise den Internet-Zugang auch über WLAN herstellen können. Auf diese Weise können die Modelle über einen Hotspot auch bereits viele Funktionen nutzen (beispielsweise das mobile Surfen) und sind daher nicht mehr auf eine Verbindung mit dem mobilen Internet angewiesen. Auch Telefonieren ist oft bereits über das Internet möglich – Dienste wie WhatsApp oder Facbook bieten beispielsweise diese Funktion an. Auf diese Weise werden Simkarten oft bereits überflüssig und es bleibt abzuwarten, ob sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren noch verstetigen wird.

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